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Montag, 19. Dezember 2011

DIY : Ärmelschal/Weste/Bolero

Ich habe den folgenden Blog schon seit langem abonniert: Pickles. Ich bin irgendwann mal auf der Suche für ein anderes Projekt  drauf gestoßen . Die Strickanleitung für diese Überziehjacke fand ich gleich toll und habe nun vor ca, 1 Monaten die Maschen aufgenommen und bin gestern endlich fertig geworden!! Hier erst Mal der Link zur Anleitung.


 Na ja das Strickprinzip ist ja schon eher simpel gehalten, aber deswegen  fand ich  es  besonders im letzten Abschnitt auch echt eintönig und ätzend.
mal wieder gab es auch Probleme mit der Anleitung. Auf jeden Fall sollte man darauf achten, dass man die beiden Einzelteile gleich eng ab kettet, denn bei mir  fielen sie  nach dem Zusammennähen irgendwie komisch Umnähen der Ränder hat da aber geholfen .
  Laut Anleitung  handelt es sich ja um eine Onesize Jacke, dies kann ich nicht bestätigen.Also ich bin nicht gerade die zierlichste und mir passt der Ärmelschal ohne weiteres. Also ich würde sage ich trage im Moment eine 46/48 und für die Größe ist die Anleitung wirklich optimal . Stricker/innen mit kleineren Konfektionsgrößen sollten da wirklich die einzelnen Abschnitte zwischen den Zunahmen verkürzen, da es sonst mit Sicherheit zu sackig werden würde.


Aufgrund der puffigen Passform  wärmt das Bolero enorm und ist schön kuschelig.Ich hatte ihn bis jetzt nur kurz an zum an passen und umnähen aber da war es schon nicht zu ignorieren, dass er sehr wärmend ist.  Ich könnte mir gut vorstellen, das mir das in der Übergangszeit nächstes Jahr fast schon reichen würde als Jacke, aber das wird sich dann in den kommenden Tagen zeigen. Wenn ich fertig bin mit  Waschen und in Form ziehen , werde ich auf jeden Fall noch mal ein paar Fotos vom Bolero online stellen.

Alles in allem ein wirklich tolles Projekt , das ca.600g Wolle und ca.27 Stunden an Strickzeit benötigt hat.


Donnerstag, 22. September 2011

Wenn ich vorstellen darf: ein Bommel

Ja ich weiß, wer bitte schön braucht eine Anleitung wie man einen Bommel macht?

Ich  hätte definitiv eine gebrauchen können und nach dem ich einen riesigen Berg Fusseln  in den Müll werfen musste, habe ich beschlossen beim 2. Versuch einen Blogpost drauß zu machen.

Erstmal 2 Kreise ausschneiden und in deren Mitte noch einen Kreis schneiden so dass man zwei Ringe erhält. Hier sollte man auf jeden Fall schon mal stabiles Material wählen, Karton eignet sich ganz gut.

Jetzt legt man beide Ringe aufeinander und beginnt die Wolle um den Ring zu wickeln.


Das macht man so lange bis man in der Mitte mit dem Faden nicht mehr durch kommt. Jetzt schneidet man die Fäden Außen zwischen den Ringen durch.



Sind alle Fäden durchgeschnitten, dann  nimmt man einen langen Faden und und bindet die durchgeschnitten Fäden fest zusammen. Hierbei wird der Faden zwischen den Scheiben entlang geführt und schön fest gezurrt.




 Jetzt kann man die Scheiben entfernen und fertig ist der Bommel. Der Faden der zum zusammenbinden genutzt wurde kann nun noch zum Annähen verwandt werden. Eventuell muss man den Bommel noch ein wenig in Form stutzen.


Mittwoch, 7. September 2011

DIY Rakete

Gestern morgen beim Aufräumen der Küche fiel mir eine Pringles Dose in die Hände und ich entschloß  spontan nachmittags eine Rakete für und mit Peanut zu basteln.

Ich liebe Gafferband. Es ist zwar teuer, aber jede moderne Hausfrau sollte es am besten sogar in der Handtasche haben. Ich habe sogar schon  ein Loch in meiner Hose damit repariert nachdem sie unterwegs gerissen war.


Ich habe übrigens auf dem Dachboden gebastelt, weil wir da immer unsere Ruhe haben. deswegen sieht das im Hintergrund alles so unordentlich aus.


Beim basteln habe ich richtig Fernweh bekommen. Wenn ich doch auch so einfach mir eine Rakete bauen könnte. Ich könnte mir glatt wieder alte Star Trek Folgen ansehen ( Ja ich bin ein absoluter Geek)


Und so sieht sie fertig aus. Ich muss echt zugeben, das ich so ein gutes Resultat gar nicht erwartet hatte. Heute werde ich sie noch mit Pappmaché verkleiden und dann noch anmalen
.

Samstag, 6. August 2011

amerikanisches Sandwichbrot

In letzter Zeit hat es mich immer mehr geärgert das fertige Sandwichbrot zu kaufen, weil es einfach echt minderwertig ist bzw. einfach nichts mit Brot zu tun hat.  Und dann kommt auch noch dazu das es zu teuer ist dafür das die Qualität so schlecht ist. Die Rezepte, die ich aus dem deutschsprachigen Raum kenne entsprechen eher dem Weißbrot und ich wollte gerne ein richtiges Sandwichbrot backen. Also habe ich ein bißchen gestöbert und dann schließlich dieses Rezept zum Ausprobieren ausgewählt.



Zutaten

3Tassen Mehl
4El Butter
2El Zucker
ca. 1/2 Tasse heißes Wasser
1/2 Tasse Milch
3/4 Würfel Frische Hefe
2TL Salz

  • Mehl, Zucker und Salz gut in einer Rührschüssel vermischen.
  • Die Milch kurz an wärmen und darin die Butter auflösen. Wenn das Milch- Butter- Gemisch lauwarm ist die Hefe darin auflösen. Ich habe für diese Mehlmenge mit nicht ganz einem Hefewürfel die besten Erfahrungen gemacht. Ich steh allerdings auch nicht auf einen hefigen Geschmack im Brot und nehme generell wenigher als in Rezepten angegeben.
  • Nun die trockenen Zutaten mit dem Milch-,Butter-,Hefegemisch vermengen. Heißes  Wasser so lange dazugeben bis der Teig schön geschmeidig und nicht mehr klebrig ist. 

  • Jetzt den Teig ca. 30 min gehen lassen. Ich stell dafür die Schüssel einfach in einen zuvor auf 50 Grad vorgeheizten Backofen.

  • Nach dem Gehen lassen klappe ich den Teig einige Male nach Innen um, um Außen eine schöne Oberflächenspannung zu erreichen.  


  • Den Teig in eine gefettete Kastenform legen und noch mal 45 min Gehen lassen.

  • Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und das Brot 35-40min backen.  Nach 10 min Backzeit den Laib einmal mit dem Wassersprüher ab sprühen damit die Kruste schön weich bleibt, wie man es beim Sandwichbrot gewohnt ist. Nach dem backen ca. 60 min auf dem Rost abkühlen lassen.

Das Brot ist schön weich, hat aber Innen schon eine brotigere Konsistenz als das gekaufte. Es ist süßer als man es vom deutschen Brot kennt, aber das ist bei diesem Rezept auf jeden Fall so gewollt.


Samstag, 16. Juli 2011

Croissants selber machen

Gestern  habe ich mich endlich aufgerafft und habe angefangen Croissants zu machen. Wäre auch zu schade gewesen die Chance zu verpassen, da meine Schwiegermutter einen echt tollen Backofen hat.
Ich habe mich schon mal an Croissants versucht. Allerdings damals noch mit einem amerikanischen Rezept. Das was dabei rauskam sah ganz gut aus, hatte aber von Innen mehr Ähnlichkeit mit einem Brötchen. Vielleicht kennen die Amis keine richtigen Croissants? Oder ich habe es einfach total vermurkst. Diesmal habe ich mir dieses Rezept ausgesucht, da es das schönste Bild bei der Google Bildersuche hatte.

Zutaten:

112g Mehl
55g Butter
7g Hefe
1EL Zucker
1/4 Tl  Salz
2EL Milch
1El Schlagsahne

Die Hefe in ca. 2EL warmen Wasser auf lösen und mit ca. 1/4 des Mehls mischen. Den Teig zu einer Kugel formen und kreuzförmig auf der Oberseite einschneiden.


Diese Kugel mit warmen Wasser bedecken und warten bis sie aufgegangen  und an die Oberfläche gestiegen ist. Währenddessen  das  restliche Mehl, den Zucker, das Salz, die Hälfte der Butter und die Milch vermischen.



Dann die Kugel aus dem  Wasser nehmen und gut abtropfen lassen. (Fühlt sich ein bisschen an wie Knödelteig) und mit dem anderen Teig verkneten
.

Bis zum Aufsteigen hat es ca. 5 min gedauert.

Der Teig wird dann über Nach zum Gehen an einem kühlen Ort gestellt. Und so sah er dann am nächsten Tag aus.Also ich würde mal sagen das Volumen hat sich knapp verdoppelt.


Jetzt den Teig zu einem Rechteck ausrollen. Die restliche Butter mit Hilfe von Mehl ebenfalls zu einer Platte ausrollen und auf den Teig legen. Ich habe ca  das Doppelte an  Butter genommen als im Rezept stand.


 Jetzt den Teig so falten, dass er in drei Lagen übereinander liegt.



 Dann wieder ausrollen, erneut Falten und umdrehen.



Jetzt den Teig in ein Küchentuch schlagen und 15 min in den Kühlschrank stellen.Danach noch drei Mal wie oben Falten und zum Schluss als Rechteck ausgerollt lassen. Nun die Dreiecke für die eigentlichen Croissants schneiden und dann auf eine Dicke von ca 3mm ausrollen.


 Nun von der Basis her aufrollen und zum "Zukleben" mit Sahne bestreichen.


 Jetzt geht es für 5 min bei 220Grad in den Backofen. Danach wird für 10min auf 200 Grad weitergebacken.
Und so (tadaa) sahen sie danach aus., Wie unschwer zu erkennen ist sehen sehr brotig aus :( 


Aber wie überall im Leben heißt es auch hier: auf die Inneren Werte kommt es an.





Tja man sieht es ja: nicht wirklich überzeugend. Gut die einzelnen Schichten sind zu erkennen, aber ich geh mal stark davon aus,dass da was mit der Falttechnik nicht stimmt. Und Aussen sind sie einfach viel zu hart geworden. Geschmacklich sind die Teile aber echt Bombe, schmeckt genauso wie es schmecken soll. Vielleicht sollte ich dem ganzen auch eher so gegenüber treten wie es mein Sohn macht, der mir natürlcih wieder fleißig geholfen hat, der isst nämlich einfach glücklich sein 2. Croissant und ist stolz auf sich. Der Glückliche ist nämlich noch nicht wie ich von der Backindustrie darauf getrimmt wie Croissants auszusehen haben. Vielleicht sollte ich dem  Gebäck auch einfach einen eigenen Namen geben Brösants oder so, weil draußen Brötchen Innen Croissant?.

Na ja war ja kein Komplettreinfall. Ich denke beim nächsten Mal brauche ich auf jeden Fall eine andere Falttechnik und  der Backofen könnte eventuell am Anfang nicht heiß genug gewesen sein. Dann vielleicht beim Backen mit Wasser besprühen oder eine Schale  Wasser mit reinstellen? Auf jeden Fall sind sie Aussen viel zu trocken. Vielleicht fühlt sich einer ja inspiriert morgen welche zu backen und kann mir Rückmeldung geben. Ansonsten werde ich mich diese Woche darum kümmern, das irgendein Franzose mir seine wohlgehüteten Familientraditionen preisgibt. Zum Tausch zeige ich ihm auch wie man ein ordentliches Bier zapft ,-)

Samstag, 2. Juli 2011

Erdbeereis selbermachen

Ich hatte mal wieder viel zu viele Erdbeeren gekauft. Ich liebe Erdbeeren einfach, aber leider sind sie echt am besten wenn sie frisch sind. Also habe ich einfach mal probiert Erdbeereis zu machen. Ich habe mich für dieses Rezept entschieden: Erdbeereis wie bei Ben&Jerry's. Das Rezept ist eigentlich auch für ein Icecream Maker, aber ich habe mir gedacht ich probier es mal und rühre beim Frosten dann eben ein paar mal um:


Zutaten:


eine Schüssel geschnittene Erdbeeren 
1 Eßlöffel Zitronensaft 
2 große Eier 
1 Tasse Zucker2 Tassen Schlagahne 
Tasse Milch 
1 Teelöffel Vanilleextrakt






 
  • Erdbeeren, Zitronensaft und 1/4 Tasse Zucker in eine große Schüssel geben. Ich würde dabei empfeheln  die Erdbeeren um einiges kleiner zu schneiden als auf dem Bild oben zu sehen ist. Bei  meiner Stückgröße hat man ziemlich große gefrorene Stücke im Eis. Das ganze dann ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen..
  • in einer zweiten Schüssel schlägt man die Eier bis sie schön schaumig sind.
  • den restlichen Zucker zugeben, Milch und Vanillaextrakt einrühren und mischen bis sich eine homogene Flüßigkeit ergibt. 
  • nun können die  Erdbeeren  dazu und man rührt  langsam die  Schlagsahne ein.
Jetzt geht es eigentlich ab in die Eismaschine, da ich aber keine habe, habe ich die Eismasse in  Plastikdosen gegeben, die ca. 500ml fassen. Insgesamt konnte ich etwas mehr als 3 davon füllen.


Jetzt wurde   für ca. 3 Stunden alle 30min umgerührt. Nach drei Stunden war die Masse immernoch nicht dickflüssig, aber ich musste los und hatte deshalb einfach keine Zeit mehr.   Einen Teil habe dann in Eis am Stil Formen gegeben.

Nach 12 Stunden frosten war das Eis dann fest.Ich muss sagen zum Kugeln machen eignet es sich nicht wirklich, weil es doch mehr die Konsistenz von Wassereis hatte als von cremigen Eis aus der Eisdiele.  Aber die Portion, die ich in den Eis am Stil  Formen hatte war wirklich toll.


Wenn meine Küche nicht so verdammt klein wäre würde ich mir  glaube ich ein Gerät zum Eismachen anschaffen. Geschmeckt hat das Eis nämlich wirklich toll und besser als jedes Erdbeereis, das ich bis jetzt gegessen hatte. Mein Sohn hat mir ausserdem fleißig bei der Zubereitung geholfen und ich finde das echt wichtig, dass er die Möglichkeit hat zu sehen was hinter so einer Eiskugel steckt. Allein deswegen würde ich es immer wieder machen.



Hat einer von euch Erfahrung mit Eis machen ohne Maschine? Was könnt ihr empfehlen?


Freitag, 10. Juni 2011

Strickanleitung: Drachenschal Teil 2




Mund

Einmal in Farbe C

9 Maschen anschlagen

Reihe1: r9
Reihe 2 und alle geraden Reihen: links stricken
Reihe 3: r1, m1, r7, m1, r1 - 11 M
Reihe 5: r1, m1, r9, m1, r1 - 13 M
Reihe7: r1, m1, r11, m1, r1 - 15 M
Reihe9: r1, m1, r13, m1, r1 - 17 M
Reihe 11, 13, 15, & 17: r17
Reihe 11-18 wiederholen 
Reihe 27: r1, ssk, r11, r2zus, r1 - 15M
Reihe 29: r1, ssk, r9, r2zus, r1 - 13M
Reihe31: r1, ssk, r7, r2zus, r1 - 11M
Reihe 33: r1, ssk, r5, r2zus, r1 - 9M
Reihe 34: Abbinden auf der linken Seite


Nüstern

2x in Farbe A; .
3 Maschen anschlagen; *r3, die Arbeit nicht wenden. Die Maschen auf die andere Seite der Nadel schieben.. Die Wolle wird auf der Rückseite folgen.Wiederholen ab *
Ungefähr 5cm lang machen und dann abbinden.

Blase:
2x in Farbe B
1Masche anschlagen; ( r1, l1, r1) in die eine Masche stricken,wenden,3l,wenden, 2 Maschen abnehmen als ob man zusammen stricken will, r1 und die abgenommenen Maschen über die gestrickte Masche, um wieder nur eine Masche auf der Nadel zu haben
Jetzt aus dem ersten Teil der üstern einen Kreis machen und dann die Blase in die Mitte des Kreises nähen.

Augen:

2x in Farbe A

12 Maschen anschlagen
8Reihen rechts stricken
Dann: r2zus, r2, (r2zus) 2x, r2, r2zus
dann auf der linken Seite abbinden
Zusammenfalten mit der rechten Seite aussen. Die obere Naht und die Seitennaht zusammennähen.Die untere Naht offen lassen.Jetzt aus dem Filz augenfömige Teile ausschneiden  und mit dem Edding das Auge aufmalen.
Dann den Filz auf die gestrickten Augen nähen. Jedes Auge mit der Füllwolle ausstopfen und die untere Naht zunähen.

Ohren

2x in Frabe A

12 Maschen anschlagen

mit einer rechts gestrickten Reihe beginnen und 8 Reihen weitermachen
Reihe9: r4, r2zus, 2zus, k4 - 10 sts
Reihe 10 und alle anderen Geraden Reihen links
Reihe 11: r3, r2zus, r2zus, r3 - 8 M
Reihe 13: r2, r2zus, r2zus, r2 - 6 M
Reihe 15: r1, k2zus, r2zus, r1 - 4 M
Reihe 17: (r2zus)2x - 2M
Reihe 18: r2zus
Die Wolle abschneiden und einen Rest zum Annähen übrig lassen.

Mit der linken Seite nach oben, die Spitze des Ohrs auf  die Mitte der unteren Linie klappen.und die beiden diagonalen Nähte zu nähen  Jetzt die untere Linie zusammenklappen und zusammennähen. So bekommen sie Ohren eine runde, dreidimensionale Form.

Schwanz

1x in Farbe A;
1 Masche anschlagen
Reihe 1: Kfb( Masche von vorne und hinten stricken)
Reihe 2: Kfb, r und die Reihe zu Ende stricken
Reihe 2 wiederholen bis du 19 Maschen hast dann abbinden

Feuer:

2-3 in Farbe C, D und E
Mit Wolle von jeder der drei Farben drei Maschen anschlagen, wie bei den Nüstern weiter machen bis ca. 8 cm erreicht sind.


 Zusammennähen

  1. Mit der rechten Seite nach aussen wird der Körper und der Kopf in den beiden Farben zusammen genäht.Am Nacken beginnen, dann dem Körper entlang und auf der anderen Seite zurück nähen. Noch nicht den Kopf zusammennähen.
  2. von Innen drei -4 mal den Faden am Nacken spannen um später zu verhinden das etwas aus der Füllung vom Kopf in den Schalkörper gelangen kann.
  3. Die Schwanzspitze an den Schal nähen.
  4. Ohren annähen
  5. Die Auge  mit der unteren Naht nach unten am Kopf annähen.
  6. Den Mund mit der rechten Seite nach unten annähen 
  7. Zähne aus dem Filz schneiden und an den Mund nähen. oben und unten
  8. die Nüstern annähen
  9. den Rest vom Kopf zusammennähen. An der Seite ein Loch lassen zum späteren befüllen mit der Füllwolle.
  10. Den Kopf ausstopfen und zunähen
  11. Die Flammen annähen.

Herzlichen Glückwunsch: Du bist fertig!

Donnerstag, 9. Juni 2011

Strickanleitung: Drachenschal Teil 1

Im letztem Winter habe ich  für  meinen Sohn diesen Schal gemacht.Ich habe mich dazu entschieden diese Strickanleitung jetzt im Sommer vorzustellen,da mein Sohn ihn nie getragen hat,sondern er als Spielzeug/Kuscheltier benutzt wird. Ist er  nicht im Einsatz, "bewacht" er das Bett .Ich habe damals diese Anleitung genutzt.  Dieses Projekt ist vom Schwierigkeitgrad eher durschnittlich.Also vielleicht nicht unbedingt  als erstes Projekt  zu empfehlen, aber mit viel Geduld und Ausdauer wär es auch machbar. Der Kopf des Drachens wird schon ziemlich groß und auch relativ schwer da er ja ausgestopft  wird. Mein Sohn war ca.2 jahre alt als ich ihm den Schal gestrickt habe. Der Drachenkopf war damals zwar nicht unbedingt so groß wie sein Kopf, aber imVerhältnis, war er schon etwas zu groß und behinderte ihm eher beimToben.Was wohl dann auch mit Grund war warum er nicht wirklich zum Einsatz kam.


Strickanleitung



Material:

Wolle, meiner Meinung nach eignet sich am besten feste synthetische Wolle. Aber eigentlich ist das echt jedem selbst überlasse. Ich habe auch einfach die Reste genommen,die ich noch da hatte. Wichtig ist nur das die Maschenprobe wie folgt ausfällt:

20 Maschen in 24 Reihen gestrickt sollten ein Quadrat aus 10x10cm ergeben
Laut Originalanleitung braucht ihr 5 verscheidene Farben. Ich habe mich damals auf zwei Farben beschränkt, was auch wunderbar ging und einfach daran lag, das ich  nicht mehr Reste übrig hatte.
Die  Farbempfehlung lautet wie folgt:
Farbe A:grün
Farbe B:hellgrün
Farbe C:rot
Farbe D :orange
Farbe E: tangerine
Ausserdem braucht man weißes Filz, einen schwarzen Edding, Füllwolle , Nähnadel, Stricknadeln mit folgender empfohlener Größe: 7,8,10. Ich habe meinen Drachen mit einer durschnittlich dicken Nadel gestrickt. Ich würde sagen es war eine 7.

Drachenkopf und Körper


Das folgende wird einmal in Farbe A und einmal in Farbe B gemacht


9 Maschen aufnehmen

Reihe 1: rechts(r) 9
Reihe 2 und alle anderen geraden Reihenzahlen: links( l) stricken
Reihe 3: r1, m1(von hinten mit der rechten Nadelden horizontalen Faden ,der vor der nächsten Masche liegt abheben und auf die rechte Nadel nehmen. Dann in die dahinterliegende Masche stricken.) r7, m1, r1 - 11M(Masche)
Reihe 5: r1, m1, r9, m1, r1 - 13 M
Reihe 7: r1, m1, r11, m1, r1 - 15 M
Reihe 9: r1, m1, r13, m1, r1 - 17M
Reihe 11, 13, 15, & 17: r17
Reihe19: r1, m1, m1, r15, m1, m1, r1 -21M
Reihe 21: r1, m1, m1, r19, m1, m1, r1 -25 M
Reihe 23: r1, m1, m1, r23, m1, m1, r1 -29 M
Reihe 25: r1, m1, m1, r27, m1, m1, r1 -33M
Reihe 27, 29, & 31: K33
Reihe 33: r1, ssk( die zweite Maschen von der linken Nadel über die erste Masche heben, dann normal stricken .), r27, r2zus(ammen), r1 – 31 M
Reihe 35: r1, ssk, ssk, k21, (r2zus) 2x, r1-27M
Reihe 37: r1, ssk, ssk, r17, (r2zus) 2xe, r1- 23M
Reihe39: r1, (ssk) 3x, r9, (r2zus) 3x, r1 – 17 M
Reihe 40:links stricken und dann mit dem Schuppenmuster beginnen

Drachenschuppen

das Muster geht 17 Maschen für 10 Runden in Farbe A

Reihe 41 (von der rechten Seite): l3, r1, l3, r3, l3, r1, l3Reihe 42, 44, 46, 48, 50: alle Maschen links
Reihe 43: r1, l5, r2, l1, r2, l5, r1
Reihe 45: (r2,l3) 3 x, r2
Reihe 47: r3, l1, r2, l5, r2, l1, r3
Reihe 49: r5, l3, r1, l3, r5
so weiter für 10Reihen bis die gewünschte Länge erreicht ist. Länge notieren damit der andere Teil in Farbe B später passt. dann wie folgt abnehmen

Reihe1: r1, ssk, r1, l3, r3, l3, r1, r2zus, r1
Reihe 2, 4, 6, 8, 10: alle Machen links stricken
Reihe 3: r1, ssk, l2, r2, l1, r2, l2, r2zus, r1
Reihe 5: r1, l2, r2, l3, r2, l2, r1
Reihe 7: r1, ssk, r1, l5, r1, r2zus, r1
Reihe 9: r1, ssk, l2, r1, l2, r2zus, r1
 abbinden und zur Seite legen

In Farbe B: Reihe 1-39 wiederholen und dann wie folgt weiter machen
geht über 17 Maschen und wird über 6 reihen wiederholt in Farbe B

Reihe 40: (linke Seite): rechte Maschen
Reihe 41: links
Reihe 42: rechts 
Reihe 43: rechts
Reihe 44: links
Reihe 45: rechts

so lange wiederholen  bis die Länge von Farbe A erreicht ist und dann wie folgt abnehmen

Reihe 1 (rechte Seite): r1, ssk, r11, r2zus, r1
Reihe 2, 5, 8, 10:links
Reihe 3: r1, ssk, r9, r2zus, r1
Reihe 4: r
Reihe 6: r
Reihe7: r1, ssk, r7, r2zus, r1
Reihe 9: r1, ssk, r5, r2zus, r1
abbinden und zur Seite legen

.

Bodyscrub

Heute haben ich mich endlich daran gemacht Bodyscrub zu machen. Ich habe schon immer trockene Haut nach dem Duschen. allerdings fehlt mir die Zeit und Lust mich dann mit  einer Bodylotion einzucremen und dann auch noch zu warten bis sie eingezogen ist. als ich vor ein paar Monaten in der Innenstadt war hatte ich mir einen Scrub bar von Lush gekauft. Das war wirklich gut und sorgte für eine weiche Haut direkt nach dem Duschen ohne großen Extraaufwand. Allerdings ist es für mich für die tägliche Anwendung einfach zu teuer.Mit einem gekauften Bar bin ich ca.1,5 Wochen ausgekommen.



Das passende Rezept habe ich hier  gefunden.

  • 250g Zucker
  • 60 ml Mandelöl
  • 40 g Sheabutter
  • 10 Tropfen Seifenduftöl Mango
  • 20 g fester Honig
Da ich erstmal austesten wollte, ob das Prinzip  funtkioniert und das  Ergebnis mir gefällt habe ich statt Mandelöl Sonnenblumenöl und anstatt  Sheabutter gab es Kokosfett.
Zuerst hab ich das Kokosfett kurz in der Mirkowelle  erhitzt, anschließend das Öl  und den Honig dazu. Jetzt erst Mal alles gut vermischen.Zuletzt jetzt noch den Zucker und das Duftöl. Als Duftöl habe ich übrigens ganz normales Backaroma Zitrone benutzt. Um dem ganzen dann  noch eine angenehme Farbe zu geben , habe ich Lebensmittelfarbe in Pulverform genommen.

Alles in allem war die Herstellung einfach und unkompliziert. das nächste Mal werde ich aber etwas weniger Öl nehmen,da es sich schon ziemlcih stark auf der  Oberfläche absetzt.  Ausserdem habe ich es mit einem Päckchen Farbe auch enorm übertrieben und ich werde für diese Mengen auf  jeden Fall das  nächste Mal nur ein 1/4 Päckchen nehmen.

Nach dem jetzt die Herstellung abgeschlossen war,musste natürlich schnellstmöglich ein  Praxistest folgen .Am Ende der Dusche einfach Bodyscrub rauf, einmassieren und wieder runterspülen. Das Kokosfett schließt die Feuchtigkeit wirklich gut ein und so bleibt den ganzen Tag das Gefühl einer schönen weichen und gepeelten Haut.

Was ich wirklich schön finde an diesem Rezept ist, das es sich auch echt lohnt mal hochwertigere Zutaten zu besorgen,weil es wirklich so einfach geht und die Wirkung  wirklich toll ist. Also ich binmirsicher,das dies nicht mehr von meiner DIY Geschenkeliste wegzudenken sein wird.


Mittwoch, 8. Juni 2011

Gummibärchen selbermachen Teil 1

Hallo,

vor ein paar Tagen  habe ich mich endlich daran gewagt Gummibärchen selber zu machen. Mein Sohn liebt Gummibärchen einfach über alles und deshalb spukte der Gedanke schon länger in meinem Kopf rum.Mir geht es dabei nicht so wirklich darum, dass ich ein riesen Fan von Bio oder so bin, aber wenn es eine alternatve gibt bei der ich weiß was alles drin ist , weil ich das ganze zusammengemischt habe, dann probiere ich das gerne aus.  Ich habe ein Rezept ausgesucht, das ich im Netz gefunden habe.


15 g Speisegelatine (Pulver)
35 ml Wasser
30 g Fruchtsirup (z.B. von Zentis Erdbeer- oder Kirschsirup)
20 g Zucker
10 g Honig (nach Möglichkeit flüssig)
3 g Zitronensäure 




 Statt normaler Pulvergelantine habe ich sofort Gelantine genommen. Und für die Zitonensäure habe ich normalen Zitronensaft dazugegeben.


Zuerst habe ich das Wasser,den Zucker und den Honig zusammen erwärmt bis sich alles gelöst hat.


Für den Fruchtsirup habe ich 500g Erdbeeren mit 600g Zucker ca. 30 min aufgekocht und danach durch ein Sieb abgegossen.




Den  so entstandenen Fruchtsirup habe ich zu dem Zucker, Honig, Gemisch gegeben. Dann kamen noch . der Saft ca einer Zitrone dazu. Beim ersten abschmecken wurde hier schon deutlich, dass der Honig Geschmack für meinen Geschmack zu stark war.


Anschließend habe ich die Sofortgelanitine dazu gegeben. Ich habe dieses Produkt das erste Mal benutzt und fand die Handhabung nicht sehr einfach, da trotz portionsweiser Zugabe das Pulver doch sehr geklumpt hat. 
Danach ging es ab in die mit Speisestärke gepuderte  Form. Nach 12 Stunden war die Masse leider noch flüssig, deshalb habe ich noch einmal eine Packung Pulver Gelantine 9 g dazugegeben, aufgekocht und erneut in die Form gegeben. Nach 12 Sunden im Kühlschrank sah das Ergebnis dann so aus:




Mit etwas Geschick ließ sich das nun feste Produkt entfernen, beim nächsten Mal werde ich aber auf jeden Fall eine Silikonform nehmen. Die Konsistenz meiner Gummibärchen hatte eher was mit Gelee zu tun als mit Gummibärchen. Geschmacklich dominierten Honig und Zitrone und irgendwie schmeckte einfach alles zu sehr. 


Meine Küche sah nach der Gummibärchenaktion schon ziemlich chaotisch aus und es klebte  vor allem ziemlich, trotzdem würde ich nicht sagen , dass es zu viel Aufwand war. Ich werde diese Woche auf jeden Fall noch einmal loslegen mit Pulvergelantine, viel weniger Zitronensaft und einer ganz kleinen Portion Honig. Und natürlich mit einer Silikonform. Ich bin mir ziemlich sicher, das das Ergebnis dann schon ein wenig besser ausfallen wird.