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Montag, 5. September 2011

S'mores cupcakes

Ich habe ja den Blog von Cupcake take the cake aboniert und da werden immer so tolle Bilder von S'mores Cupcakes gezeigt. Am Sonntag haben Peanut und ich uns endlich rangetraut und ich kann nur sagen: dies sind definitiv die besten Cupcakes, die ich bis jetzt gegessen und gebacken habe.Wenn man sich an diese Mengenangaben hält bekommt man ca. 30 Stück .


Ich habe mich von diesem Rezept inspirieren lassen: Homemade by Holman: S'mores cupcake


Zutaten Boden:

1Packung Tuc Cracker
1/4 Tasse Zucker
5TL geschmolzene Butter
kleingeschnittene  Schokolade und Marshmellows

Die Cracker in einer Schüssel zerbröckeln und mit dem Zucker und der geschmolzenen Butter vermengen.

Nun das Muffinblech mit den Papierhüllen ( das korrekte Wort fällt mir leider gerade nicht ein) bestücken und mit je einem TL Bröselmasse bestücken. Diese dann mit z.B einem Kurzenglas platt drücken. Jetzt geht es erstmal für 5 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen.



 Anschließend die Schokolade raufstreuen und drei Marshmellows dazugeben. da ich leider keine Mini Marschmellows zur Hand hatte, habe ich einfach Große zerrupft.



Für den eigentlichen Teig braucht ihr folgendes:

2 Tassen Zucker
2 1/2 Tassen Mehl
3/4 Tasse Kakaopulver
3TL Backpulver
2 große Eier
1 Tasse Vollmilch
1/2Öl
2 Tl Vanille Extrakt
1 Tasse kochendes Wasser

Erst alle trockenen Zutaten zusammenmischen und dann die flüssigen dazu und so lange Rühren bis alles gut gelöst ist. Dann den Teig in die Muffinform geben.
Jetzt wird für ca. 20min  bei  200Grad gebacken.


Nach dem Backen gut auskühlen lassen bevor ihr damit beginnt das Frosting aufzutragen.



Frosting:

8 Eier
2 Tassen Zucker
Vanillearoma

Die Eier trennen und das Eiweiß zusammen mit dem Zucker auf mittlerer Temperatur auf 100Grad erhitzen.  Dabei immer wieder umrühren. Es ist wichtig das der Topf komplett sauber ist, da man sonst das Eiweiß nicht steif geschlagen bekommt.. Nach dem Erwärmen die Masse mit der Küchenmaschine steif schlagen
Bei mir wollte das nicht so gut klappen und deshalb habe  ich den  Topf 1-2 mal  wieder auf die Platte gestellt.  Dann zügig auf die Cupcakes tun und  noch ein Stückchen Schokolade rauf.





Sonntag, 28. August 2011

Snickerdoodles germanstyle

Von einer amerikanischen Mutter, deren Blog ich über das Writing on Wednesdays Team entdeckt habe, habe ich mir dieses Rezept ausgeliehen und letzten Sonntag ausprobiert. Bis jetzt waren mir nur American Chocolate Cookies bekannt, deshalb hatte ich mich sehr auf das Rezept gefreut. Von der Textur entstehen Aussen schön knusprige und Innen wunderbar weiche Kekse. Als ich den Ersten frisch vom Blech gegessen hatte, musste ich sofort an ein schönes Glas Milch dazu denken. Der tolle  Buttergeschmack ist auch der  Hit. Der Geschmack der  Kekse ist definitiv am besten  wenn sie frisch gebacken sind.



Den Link zum  Rezept und zu einem tollen Blog findet ihr hier:



3/4 Butter
1 Tasse Zucker
2 Eier
2 1/2 Tasen Mehl
2Tl Backpulver
etwas salz

1/2 Tasse Puderzucker und etwas Zimt

auf 200 Grad vorgeheizter Ofen






  • Die Butter und den Zucker schaumig schlagen . Nach einander die beiden Eier mit einschlagen.
  •  Nun die trockenen Zutaten ( Mehl, Backpulver und salz) einrühren
  • Nun den Teig zu Kugeln rollen , im Puderzucker/Zimt- Gemisch wenden und auf ein Backblech setzen,
  • abschließend  für 7-9Minuten backen .Und dann am besten gleichmit einem schönen Glas Milch genießen.

Samstag, 27. August 2011

Frühstücksbrötchen

Ich backe immer die Brötchen morgens selber, wenn es welche gibt. Die Brötchen schmecken sehr gut und können auf jeden Fall mit im Laden gekauften  mit halten. Ich würde mich zwar nicht so weit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass ich mit einem Bäcker mithalten kann, aber der Massenware da draußen graben die Brötchen auf jeden Fall das Wasser ab. Und das beste:  wenn es mal schneller gehen soll ist alles in 30min fertig.





Zutaten:

500g Mehl
1Tl Salz
etwas Zucker
300ml Wasser
halber Hefewürfel


  • Mehl, Salz und Zucker vermischen. Den Hefewürfel in 300ml lauwarmen Wasser auflösen und zum Mehl geben. Alles gut verkneten und  evtl.Mehl dazugeben  bis der Teig nicht mehr klebrig ist.
  • Jetzt kann man entweder gleich Brötchen formen, diese einschneiden und  in den auf  200Grad vorgeheizten Backofen geben und 30min backen oder
  • man läßt den Teig zunächst 15min gehen und formt dann die Brötchen: Diese stelle ich dann noch einmal für 20-30min in den auf 50 Grad vorgeheizten Backofen zum erneuten Gehen lassen. Anschließend wird auch bei 200 Grad 30min gebacken.
  • während des Backens besprühe ich die Brötchen alle 10min mit Wasser. Da meine Backofen von unten nicht so gut heizt, drehe ich die Brötchen nach dem Backen noch einmal für 10 min auf den Kopf.
  • Man kann theoretisch die Brötchen beim Formen "Schleifen", d.h. man dreht sie auf der Arbeitsplatte, so dass der Teig auf der Unterseite verdreht und oben sich die Spannung erhöht. Ich mache das z.B. nicht da die Brötchen dann zu kugelig werden und ich sie flacher mag. Zum Einschneiden benutze ich einen Apfelschneider. Von schneiden kann man dabei nicht wirklich reden, es ist eher ein kurzes eindrücken.
Guten Appetit



Samstag, 6. August 2011

amerikanisches Sandwichbrot

In letzter Zeit hat es mich immer mehr geärgert das fertige Sandwichbrot zu kaufen, weil es einfach echt minderwertig ist bzw. einfach nichts mit Brot zu tun hat.  Und dann kommt auch noch dazu das es zu teuer ist dafür das die Qualität so schlecht ist. Die Rezepte, die ich aus dem deutschsprachigen Raum kenne entsprechen eher dem Weißbrot und ich wollte gerne ein richtiges Sandwichbrot backen. Also habe ich ein bißchen gestöbert und dann schließlich dieses Rezept zum Ausprobieren ausgewählt.



Zutaten

3Tassen Mehl
4El Butter
2El Zucker
ca. 1/2 Tasse heißes Wasser
1/2 Tasse Milch
3/4 Würfel Frische Hefe
2TL Salz

  • Mehl, Zucker und Salz gut in einer Rührschüssel vermischen.
  • Die Milch kurz an wärmen und darin die Butter auflösen. Wenn das Milch- Butter- Gemisch lauwarm ist die Hefe darin auflösen. Ich habe für diese Mehlmenge mit nicht ganz einem Hefewürfel die besten Erfahrungen gemacht. Ich steh allerdings auch nicht auf einen hefigen Geschmack im Brot und nehme generell wenigher als in Rezepten angegeben.
  • Nun die trockenen Zutaten mit dem Milch-,Butter-,Hefegemisch vermengen. Heißes  Wasser so lange dazugeben bis der Teig schön geschmeidig und nicht mehr klebrig ist. 

  • Jetzt den Teig ca. 30 min gehen lassen. Ich stell dafür die Schüssel einfach in einen zuvor auf 50 Grad vorgeheizten Backofen.

  • Nach dem Gehen lassen klappe ich den Teig einige Male nach Innen um, um Außen eine schöne Oberflächenspannung zu erreichen.  


  • Den Teig in eine gefettete Kastenform legen und noch mal 45 min Gehen lassen.

  • Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und das Brot 35-40min backen.  Nach 10 min Backzeit den Laib einmal mit dem Wassersprüher ab sprühen damit die Kruste schön weich bleibt, wie man es beim Sandwichbrot gewohnt ist. Nach dem backen ca. 60 min auf dem Rost abkühlen lassen.

Das Brot ist schön weich, hat aber Innen schon eine brotigere Konsistenz als das gekaufte. Es ist süßer als man es vom deutschen Brot kennt, aber das ist bei diesem Rezept auf jeden Fall so gewollt.


Sonntag, 24. Juli 2011

Burger Buns

Laut Kalender ist ja eigentlich schon Sommer, hier merkt man das aber nicht wirklich. Meine Familie gehört zu den Menschen, die so bald die Sonne scheint, den Grill an schmeißen . So langsam bekommen wir echt Entzugserscheinungen . Deshalb hatte ich mich gestern dazu entschieden Burger auf unserem Elektrogrill ( :-( ) zu machen.  Meine Anleitung für die  Burgerbrötchen basiert auf  diesem Rezept


  • 1/2 Tasse Milch
  • 1/4 Tasse Wasser
  • 2 EL Butter
  • 3  -3 1/2 Tassen Mehl
  • 1/4 Packung frische Hefe
  • 1 EL Zucker
  • 3/4TL Salz
  • 1 Ei
 Milch und Wasser mit der Butter kurz in der Mikrowelle einwärmen. Das Gemisch darf  auf keinen Fall wärmer als lauwarm sein, da man nun die Hefe einrührt. Wer Probleme mit der richtigen Temperatur hat kann auch nur die Milch in der Mikrowelle an wärmen und dann das Wasser zugeben, dann hat man meiner Erfahrung nach immer die richtige Temperatur.

 ca. 2Tassen Mehl mit  Salz und Zucker mischen, das Ei dazugeben und dann mit der aufgelösten Hefe  vermischen. Jetzt das restliche Mehl dazugeben bis sich eine elastischer aber nicht mehr klebriger Teig bildet.
Den Teig in 6 Portionen teilen und zu Kugeln formen , wer mag kann die Kugeln noch mit  Sesam bestreuen, und auf ein Backblech setzen.

( Nur damit ihr das mit  den Relationen nicht falsch versteht: Ich habe die Buns auf ein kleines Blech gesetzt, in etwa so groß wie ein Muffinblech. )

Jetzt die Buns 30 min gehen lassen bis sie ungefähr so aussehen.


Dann geht es für ca 15 min oder bis die Buns goldbraun sind in den Backofen und das Ergebnis seht ihr hier.



 Diese Rezept wird auf jeden Fall seinen Weg in meine Standardsammlung finden. Das Ergebnis eignet sich auch für Hot Dogs, Sandwiches so wie bei Subway oder als Beilagenbrot zu Fleischgerichten. Außerdem ist es schnell und unkompliziert zu machen.
Natürlich bleiben Burger trotz dieser Buns Burger, aber die Brötchen aus dem Supermarkt können auf keinen Fall mithalten und mit dem selbstgemachten Brötchen hat das Essen einach echt eine ganz  andere Wertigkeit.

Samstag, 16. Juli 2011

Croissants selber machen

Gestern  habe ich mich endlich aufgerafft und habe angefangen Croissants zu machen. Wäre auch zu schade gewesen die Chance zu verpassen, da meine Schwiegermutter einen echt tollen Backofen hat.
Ich habe mich schon mal an Croissants versucht. Allerdings damals noch mit einem amerikanischen Rezept. Das was dabei rauskam sah ganz gut aus, hatte aber von Innen mehr Ähnlichkeit mit einem Brötchen. Vielleicht kennen die Amis keine richtigen Croissants? Oder ich habe es einfach total vermurkst. Diesmal habe ich mir dieses Rezept ausgesucht, da es das schönste Bild bei der Google Bildersuche hatte.

Zutaten:

112g Mehl
55g Butter
7g Hefe
1EL Zucker
1/4 Tl  Salz
2EL Milch
1El Schlagsahne

Die Hefe in ca. 2EL warmen Wasser auf lösen und mit ca. 1/4 des Mehls mischen. Den Teig zu einer Kugel formen und kreuzförmig auf der Oberseite einschneiden.


Diese Kugel mit warmen Wasser bedecken und warten bis sie aufgegangen  und an die Oberfläche gestiegen ist. Währenddessen  das  restliche Mehl, den Zucker, das Salz, die Hälfte der Butter und die Milch vermischen.



Dann die Kugel aus dem  Wasser nehmen und gut abtropfen lassen. (Fühlt sich ein bisschen an wie Knödelteig) und mit dem anderen Teig verkneten
.

Bis zum Aufsteigen hat es ca. 5 min gedauert.

Der Teig wird dann über Nach zum Gehen an einem kühlen Ort gestellt. Und so sah er dann am nächsten Tag aus.Also ich würde mal sagen das Volumen hat sich knapp verdoppelt.


Jetzt den Teig zu einem Rechteck ausrollen. Die restliche Butter mit Hilfe von Mehl ebenfalls zu einer Platte ausrollen und auf den Teig legen. Ich habe ca  das Doppelte an  Butter genommen als im Rezept stand.


 Jetzt den Teig so falten, dass er in drei Lagen übereinander liegt.



 Dann wieder ausrollen, erneut Falten und umdrehen.



Jetzt den Teig in ein Küchentuch schlagen und 15 min in den Kühlschrank stellen.Danach noch drei Mal wie oben Falten und zum Schluss als Rechteck ausgerollt lassen. Nun die Dreiecke für die eigentlichen Croissants schneiden und dann auf eine Dicke von ca 3mm ausrollen.


 Nun von der Basis her aufrollen und zum "Zukleben" mit Sahne bestreichen.


 Jetzt geht es für 5 min bei 220Grad in den Backofen. Danach wird für 10min auf 200 Grad weitergebacken.
Und so (tadaa) sahen sie danach aus., Wie unschwer zu erkennen ist sehen sehr brotig aus :( 


Aber wie überall im Leben heißt es auch hier: auf die Inneren Werte kommt es an.





Tja man sieht es ja: nicht wirklich überzeugend. Gut die einzelnen Schichten sind zu erkennen, aber ich geh mal stark davon aus,dass da was mit der Falttechnik nicht stimmt. Und Aussen sind sie einfach viel zu hart geworden. Geschmacklich sind die Teile aber echt Bombe, schmeckt genauso wie es schmecken soll. Vielleicht sollte ich dem ganzen auch eher so gegenüber treten wie es mein Sohn macht, der mir natürlcih wieder fleißig geholfen hat, der isst nämlich einfach glücklich sein 2. Croissant und ist stolz auf sich. Der Glückliche ist nämlich noch nicht wie ich von der Backindustrie darauf getrimmt wie Croissants auszusehen haben. Vielleicht sollte ich dem  Gebäck auch einfach einen eigenen Namen geben Brösants oder so, weil draußen Brötchen Innen Croissant?.

Na ja war ja kein Komplettreinfall. Ich denke beim nächsten Mal brauche ich auf jeden Fall eine andere Falttechnik und  der Backofen könnte eventuell am Anfang nicht heiß genug gewesen sein. Dann vielleicht beim Backen mit Wasser besprühen oder eine Schale  Wasser mit reinstellen? Auf jeden Fall sind sie Aussen viel zu trocken. Vielleicht fühlt sich einer ja inspiriert morgen welche zu backen und kann mir Rückmeldung geben. Ansonsten werde ich mich diese Woche darum kümmern, das irgendein Franzose mir seine wohlgehüteten Familientraditionen preisgibt. Zum Tausch zeige ich ihm auch wie man ein ordentliches Bier zapft ,-)